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Sliestorp-Haithabu-Schleswig |
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Im Jahre 804 n. Chr. wurde Haithabu, damals sowohl Sliesthorp als auch Hedeby genannt, erwähnt. Die Nachfolgerin Haithabus, die Mitte des 11. Jahrhunderts entstandene Siedlung auf dem Nordufer der Schlei, hatte ebenfalls zwei Namen, Schleswig und Hedeby/Haithabu. Nicht nur die doppelte Namensnennung weist auf die enge Verbindung der Stadt Schleswig zu ihrer wikingerzeitlichen Wurzel am Südufer der Schlei hin.
Die neue Stadt hatte auch die wichtigsten Funktionen Haithabus übernommen: Königssitz, Bischofssitz und den Fernhandel über See. Was machte die Region am Ende der Ostseeförde in dieser Zeit so attraktiv? Was war das Besondere an dieser Lage? Was unterschied die beiden Orte? Warum hatte man sich entschlossen, das "alte" Haithabu zu verlassen und auf dem Nordufer der Schlei eine neue Stadt zu bauen? Diesen und anderen Themen widmet sich die Dauerausstellung im Stadtmuseum und geht dabei neue Wege: Großflächige Tafeln und zwei Computer präsentieren aufwendige Rekonstruktionen von Szenen aus der mittelalterlichen Stadt. So werden Gebäude sichtbar, die längst vergangen sind. Die Ausstellung ermöglicht es dem Besucher, sich der spannenden Frühgeschichte Schleswigs mit Hilfe modernster Technik zu nähern. |