Stadtmuseum Schleswig
Holm-Museum

Liebe Besucherinnen und Besucher,

neben der Stadtgeschichte im Palais und der Sammlung historischer Teddybären im Teddy Bär Haus präsentieren wir noch bis zum 12. September in der großen Halle unsere Sommerausstellung OTHER WORLDS mit Fotografien des Franzosen Alastair Magnaldo. Darüber hinaus zeigen wir parallel im Stallgebäude die vom Fotoclub Schleswig e.V. initiierte Ausstellung ZEITENWENDE. Die Fischer vom Holm in Schleswig an der Schlei mit Fotografien von Holger Rüdel.

Eine Voranmeldung für Ihren Besuch benötigen Sie nicht. Aber bitte beachten Sie die aktuelle Corona-Landesverordnung:

Für Ihren Besuch ist neben der Kontaktdatenerfassung über die Luca-App und dem Transferschlüssel der Luca App oder einem Kontaktbogen das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder FFP2-Maske) vorgeschrieben. Es dürfen nur nachweislich vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen unser Museum einschließlich des Außengeländes und unser Café im Teddy Bär Haus besuchen.

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, so dass Sie Ihren Aufenthalt unbeschwert genießen können.

Das kleine Museum am Holm

Eine Fotodokumentation im Holm-Museum

Am Eingangsbereich der Fischersiedlung dokumentiert das Holm-Museum mit historischen und neueren Fotografien den Wandel in diesem Stadtteil.

Über Jahrhunderte war der Holm eine Insel, bevor das Fischerquartier 1933 mit dem Festland und der Stadt Schleswig verbunden wurde. Äußerlich bewahrt die Siedlung, die sich malerisch um den zentralen Friedhof gruppiert, die unverfälschte Atmosphäre und den Charakter vergangener Zeiten. Innerlich beginnt sich die gewachsene Struktur dagegen zu zersetzen: Das Fischereihandwerk ist vom Aussterben bedroht, und Auswärtige, die den besonderen Charme des Holms erkannt haben, beginnen sich die Idylle Schritt für Schritt anzueignen. Noch ist das Leben auf dem Holm wie an kaum einem anderen Ort in Norddeutschland durch das zähe Festhalten seiner Bewohner an jahrhundertealten, bis heute vielfach unveränderten Traditionen geprägt. Ob es gelingt, diese von sozialer Fürsorge und Gemeinschaftssinn geprägten Konventionen auch in den nächsten Jahrzehnten zu erhalten, bleibt ungewiss.

Die Dauerausstellung im Holm-Museum besteht aus zwei Teilen: Die Motive im linken Raum stammen aus dem Bildarchiv des Stadtmuseums und zeigen Ansichten des Holms und seiner Menschen in früheren Zeiten; im Flur und im rechten Ausstellungsraum stehen neuere Holm-Fotos von Ulrich Mack im Mittelpunkt. Im Auftrag der Stadt Schleswig fotografierte der Hamburger Ulrich Mack, einer der bekanntesten zeitgenössischen Fotokünstler in Deutschland, im Jahr 1993 den Holm und fast alle damaligen Bewohner in einem speziellen, sehr aufwendigen Verfahren: Er verwendete Positiv-Negativ-Material von Polaroid in einer Großformatkamera 13x18 cm. Seine Aufnahmen erreichen durch diese Technik eine einzigartige Anmutungsqualität.

40 Aufnahmen dieser 80 Bilder umfassenden Serie werden im Wechsel ständig gezeigt. Die Aufnahmen von Ulrich Mack wurden 1993 in dem preisgekrönten Bildband „Der Holm – ein Familienalbum“ veröffentlicht, der in der Schriftenreihe des Stadtmuseums erschienen ist.

Newsletter Anmeldung

Hier klicken!

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Wir nutzen Kulturkurier als Newsletter-Tool. Hier geht es zur Datenschutzerklärung von Kulturkurier: https://kulturkurier.info/datenschutz

Wir nutzen auf unserer Website nur Cookies, die essenziell für den Betrieb der Seite sind. Wir nutzen keine Tracking- oder Marketing-Cookies. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.