Stadtmuseum Schleswig
Holm-Museum

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir haben alle Abteilungen einschließlich Café für Sie geöffnet. Neben der Stadtgeschichte im Palais und der Sammlung historischer Teddybären im Teddy Bär Haus präsentieren wir noch bis zum 13. Juni in der großen Halle und im Stallgebäude die beeindruckenden Siegerbilder des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2020.“

Eine Voranmeldung für Ihren Besuch benötigen Sie nicht. Aber bitte beachten Sie die aktuelle Corona-Landesverordnung:

Für Ihren Besuch ist ab 31. Mai 2021 neben der Kontaktdatenerfassung über die Luca-App oder einem Kontaktbogen nur noch das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder FFP2-Maske) vorgeschrieben. Die Testpflicht ist nur noch für den Innenbereich des Cafés vorgeschrieben.

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, so dass Sie Ihren Besuch unbeschwert genießen können.

Das kleine Museum am Holm

Eine Fotodokumentation im Holm-Museum

Am Eingangsbereich der Fischersiedlung dokumentiert das Holm-Museum mit historischen und neueren Fotografien den Wandel in diesem Stadtteil.

Über Jahrhunderte war der Holm eine Insel, bevor das Fischerquartier 1933 mit dem Festland und der Stadt Schleswig verbunden wurde. Äußerlich bewahrt die Siedlung, die sich malerisch um den zentralen Friedhof gruppiert, die unverfälschte Atmosphäre und den Charakter vergangener Zeiten. Innerlich beginnt sich die gewachsene Struktur dagegen zu zersetzen: Das Fischereihandwerk ist vom Aussterben bedroht, und Auswärtige, die den besonderen Charme des Holms erkannt haben, beginnen sich die Idylle Schritt für Schritt anzueignen. Noch ist das Leben auf dem Holm wie an kaum einem anderen Ort in Norddeutschland durch das zähe Festhalten seiner Bewohner an jahrhundertealten, bis heute vielfach unveränderten Traditionen geprägt. Ob es gelingt, diese von sozialer Fürsorge und Gemeinschaftssinn geprägten Konventionen auch in den nächsten Jahrzehnten zu erhalten, bleibt ungewiss.

Die Dauerausstellung im Holm-Museum besteht aus zwei Teilen: Die Motive im linken Raum stammen aus dem Bildarchiv des Stadtmuseums und zeigen Ansichten des Holms und seiner Menschen in früheren Zeiten; im Flur und im rechten Ausstellungsraum stehen neuere Holm-Fotos von Ulrich Mack im Mittelpunkt. Im Auftrag der Stadt Schleswig fotografierte der Hamburger Ulrich Mack, einer der bekanntesten zeitgenössischen Fotokünstler in Deutschland, im Jahr 1993 den Holm und fast alle damaligen Bewohner in einem speziellen, sehr aufwendigen Verfahren: Er verwendete Positiv-Negativ-Material von Polaroid in einer Großformatkamera 13x18 cm. Seine Aufnahmen erreichen durch diese Technik eine einzigartige Anmutungsqualität.

40 Aufnahmen dieser 80 Bilder umfassenden Serie werden im Wechsel ständig gezeigt. Die Aufnahmen von Ulrich Mack wurden 1993 in dem preisgekrönten Bildband „Der Holm – ein Familienalbum“ veröffentlicht, der in der Schriftenreihe des Stadtmuseums erschienen ist.

Newsletter Anmeldung

Hier klicken!

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Wir nutzen Kulturkurier als Newsletter-Tool. Hier geht es zur Datenschutzerklärung von Kulturkurier: https://kulturkurier.info/datenschutz

Wir nutzen auf unserer Website nur Cookies, die essenziell für den Betrieb der Seite sind. Wir nutzen keine Tracking- oder Marketing-Cookies. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.