Stadtmuseum Schleswig

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir haben alle Abteilungen einschließlich Café für Sie geöffnet. Neben der Stadtgeschichte im Palais und der Sammlung historischer Teddybären im Teddy Bär Haus präsentieren wir noch bis zum 13. Juni in der großen Halle und im Stallgebäude die beeindruckenden Siegerbilder des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2020.“

Eine Voranmeldung für Ihren Besuch benötigen Sie nicht. Aber bitte beachten Sie die aktuelle Corona-Landesverordnung:

Für Ihren Besuch ist ab 31. Mai 2021 neben der Kontaktdatenerfassung über die Luca-App oder einem Kontaktbogen nur noch das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder FFP2-Maske) vorgeschrieben. Die Testpflicht ist nur noch für den Innenbereich des Cafés vorgeschrieben.

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, so dass Sie Ihren Besuch unbeschwert genießen können.

Themenführungen für Gruppen

Sliesthorp-Haithabu-Schleswig
Im Jahre 804 n. Chr. ist Haithabu, damals sowohl Sliesthorp als auch Hedeby genannt, erstmals erwähnt worden. Die Nachfolgerin Haithabus, das um 1070 n. Chr. auf dem Nordufer der Schlei entstandene Schleswig, hatte ebenfalls zwei Namen: Schleswig und Hedeby/Haithabu. Warum hatte man sich entschlossen, das alte Haithabu zu verlassen und eine neue Stadt zu bauen? Was machte die Region in dieser Zeit so attraktiv? Was war das Besondere an dieser Lage? Was unterschied die beiden Orte?

Geschichte der Schleswiger Fayencemanufaktur
Am 9. Mai 1755 erhielt Ludwig von Lücke vom König das Privileg zur Gründung einer „... Fabrique von echten und unechten Porcelain“. Es war die erste Einrichtung dieser Art in Schleswig-Holstein, der andere folgten, z.B. in Kiel, Krieseby/Eckernförde und Rendsburg. Woher kommt der Name? Welche Bedeutung hatten Fayencen im Alltag? Wie wurden sie hergestellt und welche Formen und Gestaltung sind typisch für diese Keramik?

Schleswig – deutsch oder dänisch?
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führten die Einwohner Schleswigs zunächst ein ruhiges und beschauliches Leben in provinzieller Abgeschiedenheit. Als sich aber die Ideen des Liberalismus und Nationalismus auch im Norden verbreiteten, veranlasste der dänische König erste behutsame Reformen. Was folgte, war eine leidenschaftliche, später kriegerische Auseinandersetzung über die nationale Frage: deutsch oder dänisch?

Schleswig nach 1864 – die preußische Metropole im Norden
Nach dem Sieg über Dänemark und Österreich wurden die Herzogtümer Schleswig und Holstein 1867 der preußischen Monarchie einverleibt. Schleswig wurde Sitz der preußischen Provinzregierung und somit bis 1945 Landeshauptstadt. Der Aufstieg Schleswigs zur politischen Metropole führte zu einer regen Bautätigkeit, die das Stadtbild entscheidend geprägt hat.

Von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges
Die Anfänge der SPD reichen in Schleswig bis in die 1860er Jahre zurück. Von Kaiser Wilhelm II. als „vaterlandslose Gesellen“ bezeichnet, wuchs die SPD um 1900 zu einer Massenbewegung an, die sich über ganz Deutschland erstreckte. Neben der Darstellung der Entwicklung der SPD in Schleswig werden auch u.a. die Zeit der Weimarer Republik, die opferreichen Jahre des Ersten Weltkrieges und die Zeit des Nationalsozialismus anhand von Fallbeispielen thematisiert. Das Stadtmuseum Schleswig ist eines der wenigen Museen, das dieses Kapitel deutscher Geschichte in einer Dauerausstellung permanent zeigt.

Der Holm
Der Begriff „Holm“ ist die skandinavische Bezeichnung für eine Insel. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein traf diese Bezeichnung auch noch wörtlich auf das Quartier der Schleswiger Fischer zu. Wie sich die Situation des Holm ursprünglich darstellte und wie sie sich bis heute verändert hat, steht neben der Darstellung der Geschichte der Holmer Fischer im Zentrum der Betrachtung.

Teddy Bär Haus
Ist es Zufall oder nicht? – zur gleichen Zeit, als der Teddy Ende des 19. Jahrhunderts/Anfang des 20. Jahrhunderts erfunden wurde, verschwanden die letzten Braunbären aus unseren Breiten. Die Idee, eine Plüschfigur nach dem Vorbild des Bären herzustellen, entstand zeitgleich in Deutschland und den USA. Er ist das erste Serienspielzeug, das sich in millionenfacher Auflage über alle sozialen und gesellschaftlichen Grenzen hinwegsetzte und auch heute nicht aus den Kinderzimmern wegzudenken ist. Die Ausstellung historischer Teddybären gewährt einen Einblick in die Kulturgeschichte des wohl beliebtesten Spielzeugs der Welt.

Gebühr: 25,00 € pro 60 Minuten zuzüglich Eintritt (Gruppenermäßigung); jede weitere angefangenen 60 Minuten 20,00 €/Gruppe

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