Stadtmuseum Schleswig

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir präsentieren ab dem 17. Dezember in der großen Halle die Ausstellung MONO NO AWARE. Die Poesie des Augenblicks mit Fotografien von Uwe Langmann. Parallel zeigen wir noch bis Ende Februar 2022 im Palais die Ausstellung SPUREN UND TRANSFORMATIONEN. Fotografien von Gisela Floto.

Aufgrund der aktuellen Landesverordnung dürfen nur nachweislich vollständig geimpfte oder genesene Personen unser Museum und Café besuchen. Wir empfehlen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, vor allem wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Zur Zeit finden im 2. Obergeschoss der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Palais Umbaumaßnahmen statt, so dass die Ausstellung in diesem Bereich für Gäste leider nicht zugänglich ist.

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, so dass Sie Ihren Aufenthalt unbeschwert genießen können.

Themenführungen für Gruppen

Sliesthorp-Haithabu-Schleswig
Im Jahre 804 n. Chr. ist Haithabu, damals sowohl Sliesthorp als auch Hedeby genannt, erstmals erwähnt worden. Die Nachfolgerin Haithabus, das um 1070 n. Chr. auf dem Nordufer der Schlei entstandene Schleswig, hatte ebenfalls zwei Namen: Schleswig und Hedeby/Haithabu. Warum hatte man sich entschlossen, das alte Haithabu zu verlassen und eine neue Stadt zu bauen? Was machte die Region in dieser Zeit so attraktiv? Was war das Besondere an dieser Lage? Was unterschied die beiden Orte?

Geschichte der Schleswiger Fayencemanufaktur
Am 9. Mai 1755 erhielt Ludwig von Lücke vom König das Privileg zur Gründung einer „... Fabrique von echten und unechten Porcelain“. Es war die erste Einrichtung dieser Art in Schleswig-Holstein, der andere folgten, z.B. in Kiel, Krieseby/Eckernförde und Rendsburg. Woher kommt der Name? Welche Bedeutung hatten Fayencen im Alltag? Wie wurden sie hergestellt und welche Formen und Gestaltung sind typisch für diese Keramik?

Schleswig – deutsch oder dänisch?
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führten die Einwohner Schleswigs zunächst ein ruhiges und beschauliches Leben in provinzieller Abgeschiedenheit. Als sich aber die Ideen des Liberalismus und Nationalismus auch im Norden verbreiteten, veranlasste der dänische König erste behutsame Reformen. Was folgte, war eine leidenschaftliche, später kriegerische Auseinandersetzung über die nationale Frage: deutsch oder dänisch?

Schleswig nach 1864 – die preußische Metropole im Norden
Nach dem Sieg über Dänemark und Österreich wurden die Herzogtümer Schleswig und Holstein 1867 der preußischen Monarchie einverleibt. Schleswig wurde Sitz der preußischen Provinzregierung und somit bis 1945 Landeshauptstadt. Der Aufstieg Schleswigs zur politischen Metropole führte zu einer regen Bautätigkeit, die das Stadtbild entscheidend geprägt hat.

Von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges
Die Anfänge der SPD reichen in Schleswig bis in die 1860er Jahre zurück. Von Kaiser Wilhelm II. als „vaterlandslose Gesellen“ bezeichnet, wuchs die SPD um 1900 zu einer Massenbewegung an, die sich über ganz Deutschland erstreckte. Neben der Darstellung der Entwicklung der SPD in Schleswig werden auch u.a. die Zeit der Weimarer Republik, die opferreichen Jahre des Ersten Weltkrieges und die Zeit des Nationalsozialismus anhand von Fallbeispielen thematisiert. Das Stadtmuseum Schleswig ist eines der wenigen Museen, das dieses Kapitel deutscher Geschichte in einer Dauerausstellung permanent zeigt.

Der Holm
Der Begriff „Holm“ ist die skandinavische Bezeichnung für eine Insel. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein traf diese Bezeichnung auch noch wörtlich auf das Quartier der Schleswiger Fischer zu. Wie sich die Situation des Holm ursprünglich darstellte und wie sie sich bis heute verändert hat, steht neben der Darstellung der Geschichte der Holmer Fischer im Zentrum der Betrachtung.

Teddy Bär Haus
Ist es Zufall oder nicht? – zur gleichen Zeit, als der Teddy Ende des 19. Jahrhunderts/Anfang des 20. Jahrhunderts erfunden wurde, verschwanden die letzten Braunbären aus unseren Breiten. Die Idee, eine Plüschfigur nach dem Vorbild des Bären herzustellen, entstand zeitgleich in Deutschland und den USA. Er ist das erste Serienspielzeug, das sich in millionenfacher Auflage über alle sozialen und gesellschaftlichen Grenzen hinwegsetzte und auch heute nicht aus den Kinderzimmern wegzudenken ist. Die Ausstellung historischer Teddybären gewährt einen Einblick in die Kulturgeschichte des wohl beliebtesten Spielzeugs der Welt.

Gebühr: 25,00 € pro 60 Minuten zuzüglich Eintritt (Gruppenermäßigung); jede weitere angefangenen 60 Minuten 20,00 €/Gruppe

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Freiwilligendienst Kultur (FSJ) im Stadtmuseum

Auch im Jahr 2022/2023 bietet das Stadtmuseum Schleswig wieder einen Platz für ein FSJ Kultur an. Die Anmeldephase startet am 15. Januar 2022 auf der Seite der Freiwilligendienste Kultur und Bildung https://freiwilligendienste-kultur-bildung.de/. Wer Fragen bezüglich des FSJ Platzes bei uns im Stadtmuseum hat, der kann sich gerne bei unserer aktuellen FSJlerin Isabel unter der E-Mail-Adresse i [PUNKT] scheunert [AT] schleswig [PUNKT] de melden.

Alle Termine und Führungen

  • Sonntagsführung 23. Januar 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

  • Sonntagsführung 20. Februar 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

  • Sonntagsführung 13. März 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

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