Stadtmuseum Schleswig

Liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie bleiben Museen bis auf Weiteres geschlossen. Damit Sie dennoch schon einmal einen Eindruck von unserer aktuellen Ausstellung mit Fotografien des preisgekrönten Niederländers Jan Banning erhalten, stellen wir Ihnen auf unserer Website jeden Tag ein neues Bild aus seinen unterschiedlichen Werkreihen vor. Wir starten mit seinem bekanntesten Projekt BUREAUCRATICS. Jan Banning wirft hier einen Blick hinter die Kulissen staatlicher Stellen in verschiedenen Ländern und Kulturregionen dieser Welt. Er porträtiert Staatsdiener und Staatsdienerinnen in ihren Amtszimmern: vom einfachen Archivar bis zum höheren Beamten. Tauchen Sie mit uns ein in die skurrilen Welten der verschiedenartigen Bürokratien.

»Archaik«

Das Stadtmuseum Schleswig präsentiert vom 19. September bis zum 16. November 2014 neue Schwarz-Weiß-Fotografien von Christian und Helga von Alvensleben. „Archaik” nimmt sich mit 35 Aufnahmen der Darstellung der Urformen des Lebens an und konfrontiert den Betrachter in vier verschiedenen Werkreihen mit der Vergänglichkeit alles Menschlichen. Eine Serie widmet sich dabei in einzelnen Porträts den Teilnehmern eines archaisch anmutenden, auf uralten Bräuchen beruhenden griechischen Frühlingsfestes. Die anderen drei Serien bringen dem Betrachter in puristischen Nahaufnahmen urzeitliche Objekte wie Muscheln und Steine, Knochen und Kakteen nahe.

Ergänzt werden diese mit einer Plattenkamera analog entstandenen Aufnahmen durch eine Bildfolge, die erst im letzten Jahr an der Küste von Finistère in der Bretagne produziert wurde: „Am Ende der Welt – Finistère”. Dieser mit einer Nikon D800E digital fotografierte Zyklus setzt sich in 23 Motiven mit den etwa 540 Millionen Jahre alten Granitfelsen des Armorikanischen Massivs mit seinen magischen Formen und Strukturen auseinander.

„Als die Erde noch eine Scheibe war und am Horizont das dunkle Meer in unergründliche Tiefen stürzte, war die wilde Küste von Finistère für die Menschen das Ende der Welt. Die Reste des Urgebirges zeigen sich in düsteren Steilküsten und gewaltigen, haushoch durcheinander geworfenen Granitbrocken. Mystisch, die in Jahrmillionen durch Wind und Wasser geformten Figuren und Gesichter der Felsen und Steine. Ein Spielplatz der Götter.”

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