Stadtmuseum Schleswig
S-Foto-forum

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir präsentieren ab dem 17. Dezember in der großen Halle die Ausstellung MONO NO AWARE. Die Poesie des Augenblicks mit Fotografien von Uwe Langmann. Parallel zeigen wir noch bis Ende Februar 2022 im Palais die Ausstellung SPUREN UND TRANSFORMATIONEN. Fotografien von Gisela Floto.

Aufgrund der aktuellen Landesverordnung dürfen nur nachweislich vollständig geimpfte oder genesene Personen unser Museum und Café besuchen. Wir empfehlen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, vor allem wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Zur Zeit finden im 2. Obergeschoss der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Palais Umbaumaßnahmen statt, so dass die Ausstellung in diesem Bereich für Gäste leider nicht zugänglich ist.

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, so dass Sie Ihren Aufenthalt unbeschwert genießen können.

Highlights im S-Foto Forum

Ausstellungen zur Geschichte der Fotografie sowie Sonderschauen mit den Werken renommierter zeitgenössischer Fotografen setzen besondere Akzente im Ausstellungsprogramm des Stadtmuseums und werden bundesweit beachtet. Schauplätze dieser Angebote sind die Halle, ein ehemaliger Getreidespeicher, und das frühere Stallgebäude des Günderothschen Hofes.

Jim Brandenburg in Schleswig

Gemeinsam mit der Städtischen Galerie Iserlohn organisierte das Stadtmuseum Schleswig die weltweit erste Retrospektive des Tier- und Naturfotografen Jim Brandenburg aus den USA. Die Eröffnung dieses als globale Tournee geplanten Projektes fand statt am 19. Juni 2011 in Schleswig. Einen Tag zuvor zeigte Jim Brandenburg vor 550 Zuschauern im Schleswiger St.-Petri-Dom in einer zweistündigen Lichtbilderschau die eindrucksvollsten Arbeiten aus seinem fotografischen Leben. 


In einem Vorbericht schrieben die „Schleswiger Nachrichten“ in ihrer Ausgabe vom 25. Mai 2011:

Der Magier des Moments

Neue Fotoausstellung im Stadtmuseum mit Bildern des herausragenden Naturfotografen Jim Brandenburg

Grüne Augen, scheuer wie selbstbewusster Blick, rostfarbener Schal um den Hals und den Kopf: Jeder kennt dieses Bild eines afghanischen Mädchens, das zur weltweiten Ikone wurde, seit der Fotograf Steve McCurry es fixierte. Im Februar 2009 war das Bild auch in Schleswig zu sehen – im Rahmen der Ausstellung im Stadtmuseum mit Arbeiten von McCurry.


Was damals wie ein einzelner Glückstreffer für die Region, die Stadt und nicht zuletzt das Team um Museumschef Dr. Holger Rüdel aussah, ist dabei, sich zu einer regelrechten „Glückssträhne“ zu entwickeln. Die „Super-Referenz“ (Rüdel) der McCurry-Schau bewirkte, dass schon bald das nächste internationale Highlight ins Haus steht: eine Ausstellung mit Werken eines der besten internationalen Tier- und Landschaftsfotografen, des Amerikaners Jim Brandenburg.

Am 19. Juni startet die Retrospektive im Stadtmuseum. Einen Tag vorher (Beginn: 19.30 Uhr; die Karten kosten 10 Euro plus VVK-Gebühr; erhältlich über alle bekannten Vorverkaufsstellen) präsentiert Brandenburg höchstpersönlich in einem Lichtbildervortrag im Stadttheater seine besten Wildlife-Fotos. Die Veranstaltung wird unterstützt durch den Förderverein des Stadtmuseums, durch Sony, die Firma Foto Guth aus Kappeln, die Nospa Kulturstiftung sowie die Sparkassenstiftung Schleswig- Holstein. 
Das haben Vortrag und Ausstellung auch verdient, denn das Lebenswerk von Brandenburg – um nichts weniger geht es bei der Ausstellung, die in Schleswig ihre Welttournee beginnt – ist in mehrfacher Hinsicht hoch bemerkenswert. Brandenburg ist ein Magier der Kamera. Wie nur wenige andere hält er immer wieder den Moment fest, der ein Bild zu einer zeitlosen Metapher werden lässt: ein arktischer Wolf, der auf eine Eisscholle springt – oder ins Leere? Brandenburgs Landschafts- und Tierbilder sind „Kunst-Werke“ auch in der Hinsicht, dass sie den Respekt vor dem Sujet lehren, nicht nur vor der Kunst des Fotografen. 23 Reportagen hat er so allein für das renommierte Magazin „National Geographic“ fotografiert; mehrfach wurde er für seine Arbeiten hoch dekoriert. Aber wie hat diese enorme Karriere angefangen? Erste Antwort: sehr überschaubar. Noch Ende der 60er Jahre arbeitete Brandenburg für eine lokale Tageszeitung in Minnesota. Zweite Antwort: unweit von Schleswig, in Idstedt. Von dort stammt nämlich Brandenburgs Urgroßvater, ein Peter T. Petersen, der 1880 nach Iowa in die USA ausgewandert war.
Welcome home, Mr. Brandenburg.



Michael Radtke

Bilder aus der Ausstellung

Die Eröffnung im Stadtmuseum

Jim Brandenburg im Schleswiger St.-Petri-Dom

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Freiwilligendienst Kultur (FSJ) im Stadtmuseum

Auch im Jahr 2022/2023 bietet das Stadtmuseum Schleswig wieder einen Platz für ein FSJ Kultur an. Die Anmeldephase startet am 15. Januar 2022 auf der Seite der Freiwilligendienste Kultur und Bildung https://freiwilligendienste-kultur-bildung.de/. Wer Fragen bezüglich des FSJ Platzes bei uns im Stadtmuseum hat, der kann sich gerne bei unserer aktuellen FSJlerin Isabel unter der E-Mail-Adresse i [PUNKT] scheunert [AT] schleswig [PUNKT] de melden.

Termine und Führungen

  • Sonntagsführung 23. Januar 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

  • Sonntagsführung 20. Februar 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

  • Sonntagsführung 13. März 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

Fotoclub Schleswig e.V.

Eine Übersicht über die aktuellen Ausstellungen des Fotoclubs Schleswig e.V. finden Sie hier: www.fotoclub-schleswig.de

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