Stadtmuseum Schleswig
Holm-Museum

Liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie bleiben Museen bis auf Weiteres geschlossen. Damit Sie dennoch schon einmal einen Eindruck von unserer aktuellen Ausstellung mit Fotografien des preisgekrönten Niederländers Jan Banning erhalten, stellen wir Ihnen auf unserer Website jeden Tag ein neues Bild aus seinen unterschiedlichen Werkreihen vor. Wir starten mit seinem bekanntesten Projekt BUREAUCRATICS. Jan Banning wirft hier einen Blick hinter die Kulissen staatlicher Stellen in verschiedenen Ländern und Kulturregionen dieser Welt. Er porträtiert Staatsdiener und Staatsdienerinnen in ihren Amtszimmern: vom einfachen Archivar bis zum höheren Beamten. Tauchen Sie mit uns ein in die skurrilen Welten der verschiedenartigen Bürokratien.

Das kleine Museum am Holm

Eine Fotodokumentation im Holm-Museum

Am Eingangsbereich der Fischersiedlung dokumentiert das Holm-Museum mit historischen und neueren Fotografien den Wandel in diesem Stadtteil.

Über Jahrhunderte war der Holm eine Insel, bevor das Fischerquartier 1933 mit dem Festland und der Stadt Schleswig verbunden wurde. Äußerlich bewahrt die Siedlung, die sich malerisch um den zentralen Friedhof gruppiert, die unverfälschte Atmosphäre und den Charakter vergangener Zeiten. Innerlich beginnt sich die gewachsene Struktur dagegen zu zersetzen: Das Fischereihandwerk ist vom Aussterben bedroht, und Auswärtige, die den besonderen Charme des Holms erkannt haben, beginnen sich die Idylle Schritt für Schritt anzueignen. Noch ist das Leben auf dem Holm wie an kaum einem anderen Ort in Norddeutschland durch das zähe Festhalten seiner Bewohner an jahrhundertealten, bis heute vielfach unveränderten Traditionen geprägt. Ob es gelingt, diese von sozialer Fürsorge und Gemeinschaftssinn geprägten Konventionen auch in den nächsten Jahrzehnten zu erhalten, bleibt ungewiss.

Die Dauerausstellung im Holm-Museum besteht aus zwei Teilen: Die Motive im linken Raum stammen aus dem Bildarchiv des Stadtmuseums und zeigen Ansichten des Holms und seiner Menschen in früheren Zeiten; im Flur und im rechten Ausstellungsraum stehen neuere Holm-Fotos von Ulrich Mack im Mittelpunkt. Im Auftrag der Stadt Schleswig fotografierte der Hamburger Ulrich Mack, einer der bekanntesten zeitgenössischen Fotokünstler in Deutschland, im Jahr 1993 den Holm und fast alle damaligen Bewohner in einem speziellen, sehr aufwendigen Verfahren: Er verwendete Positiv-Negativ-Material von Polaroid in einer Großformatkamera 13x18 cm. Seine Aufnahmen erreichen durch diese Technik eine einzigartige Anmutungsqualität.

40 Aufnahmen dieser 80 Bilder umfassenden Serie werden im Wechsel ständig gezeigt. Die Aufnahmen von Ulrich Mack wurden 1993 in dem preisgekrönten Bildband „Der Holm – ein Familienalbum“ veröffentlicht, der in der Schriftenreihe des Stadtmuseums erschienen ist.

Wir nutzen auf unserer Website nur Cookies, die essenziell für den Betrieb der Seite sind. Wir nutzen keine Tracking- oder Marketing-Cookies. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.