Stadtmuseum Schleswig
Museum für Outsiderkunst

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir haben alle Abteilungen einschließlich Café für Sie geöffnet. Neben der Stadtgeschichte im Palais und der Sammlung historischer Teddybären im Teddy Bär Haus präsentieren wir ab dem 25. Juni bis zum 12. September in der großen Halle unsere Sommerausstellung OTHER WORLDS mit Fotografien des Franzosen Alastair Magnaldo. Eine Voranmeldung für Ihren Besuch benötigen Sie nicht. Aber bitte beachten Sie die aktuelle Corona-Landesverordnung:

Für Ihren Besuch ist neben der Kontaktdatenerfassung über die Luca-App oder einem Kontaktbogen nur noch das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder FFP2-Maske) vorgeschrieben.

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, so dass Sie Ihren Besuch unbeschwert genießen können.

Museum für Outsiderkunst

Seit dem 1. Januar 2013 hat die Stadt Schleswig beim Betrieb des Museums für Outsiderkunst im Präsidentenkloster, Stadtweg 57, einen neuen Hauptpartner: die Hesterberg & Stadtfeld gGmbH, in Trägerschaft der Stiftung Diakoniewerk Kropp.

Mit der erweiterten Kooperation kann das in einem ehemaligen Armenstift des 17. Jahrhunderts untergebrachte Museum sein in den letzten Jahren entwickeltes Programm mit mindestens drei ambitionierten Sonderausstellungen pro Jahr und zusätzlichen kulturellen Aktionen aufrecht erhalten. Es thematisiert die künstlerische Kreativität von Menschen, die einem lange Zeit an den Rand der Gesellschaft verdrängten Bereich angehören.

Das sogenannte Präsidentenkloster wurde 1656 vom gottorfischen Kanzler und späteren Regierungspräsidenten Joh. Adolf Kielmann von Kielmannseck als Armenstift errichtet. Die zwölf Kammern des Gebäudes waren für fünf Frauen und fünf Männer sowie zwei pflegebedürftige Bedienstete der Familie Kielmann bestimmt. 1932 übernahm die Stadt Schleswig das Stift und ließ das bisher kaum veränderte Gebäude modernisieren.

Im Ostflügel des Präsidentenklosters richtete der Kreisverband der vertriebenen Deutschen 1975 ein Ostdeutsches Heimatmuseum ein. Im Westteil des Gebäudes, in den wiederhergestellten Räumen des Armenstifts einschließlich der sehenswerten Kapelle, entstand 1995 als Dependance des Stadtmuseums das Museum für Outsiderkunst.

Aktuell: „SeelenFundStücke“ von Grandissima

Bild: Stadtmuseum Schleswig
Grandissima – Raddau, Foto: MATTHIAS BUDDE / FOTORIST.EUg

SCHLESWIG. Im Museum für Outsiderkunst ist vom 08. Juli 2021 bis 24. September 2021 die Ausstellung „SeelenFundStücke“ von Grandissima zu sehen.

Ausgestellt werden Objektbilder und Collagen von Gudrun Radau, die sich ganz be-wusst den Künstlernamen „Grandissima“ gegeben hat. In diesem befinden sich zum ei-nen ihre Initialen und zum anderen wird der Bezug auf ihr Selbst, ihre Psyche und Weiblichkeit veranschaulicht. Mit den Collagen und Objektbildern möchte sie ihre Ge-fühle ausdrücken und gleichzeitig provozieren sowie Vorurteile gegenüber psychi-schen Erkrankungen abbauen. Mit absichtlich hinterlassenen Kleberesten und schiefen Schriftzügen in ihren Arbeiten möchte sie die Spuren der heftigen Auseinandersetzung darstellen. Ihre Exponate drücken gezielt Unperfektes aus, weil sie – als bekannte Per-fektionistin – eine Arbeit nie zufriedenstellend beenden könnte. Immer wieder gäbe es Korrekturen und Korrekturen der Korrekturen. Ihre Werke sind mutig, ideenreich, aber zugleich auch grausam, brutal ehrlich und authentisch.

Zu jeder Arbeit fertigt Grandissima einen Text an, der den Entstehungsimpuls kurz auf-greift und veranschaulicht.

Das Museum ist eine Dependance des Stadtmuseums Schleswig, in Zusammenarbeit mit der Hesterberg & Stadtfeld gGmbH. Es befindet sich im Stadtweg 57 in Schleswig, Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr.

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Öffnungszeiten

Das Museum ist eine Dependance des Stadtmuseums, in Zusammenarbeit mit der Hesterberg & Stadtfeld gGmbH. Es befindet sich im Stadtweg 57 (Präsidentenkloster)

Telefon: 04621 850839

Öffnungszeiten: Mi–Fr 14:30–17:30 Uhr, Führungen sind auch an anderen Tagen möglich.

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