Stadtmuseum Schleswig
Museum für Outsiderkunst

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir präsentieren ab dem 24. September in der großen Halle UNICEF-FOTO DES JAHRES, parallel dazu ab dem 30. September im Palais die Ausstellung SPUREN UND TRANSFORMATIONEN. Fotografien von Gisela Floto.

Aufgrund der aktuellen Landesverordnung dürfen nur nachweislich vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen unser Museum und Café besuchen. Es entfallen die Kontaktdatenerfassung und die Maskenpflicht. Wir empfehlen aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, vor allem wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, so dass Sie Ihren Aufenthalt unbeschwert genießen können.

Museum für Outsiderkunst

Seit dem 1. Januar 2013 hat die Stadt Schleswig beim Betrieb des Museums für Outsiderkunst im Präsidentenkloster, Stadtweg 57, einen neuen Hauptpartner: die Hesterberg & Stadtfeld gGmbH, in Trägerschaft der Stiftung Diakoniewerk Kropp.

Mit der erweiterten Kooperation kann das in einem ehemaligen Armenstift des 17. Jahrhunderts untergebrachte Museum sein in den letzten Jahren entwickeltes Programm mit mindestens drei ambitionierten Sonderausstellungen pro Jahr und zusätzlichen kulturellen Aktionen aufrecht erhalten. Es thematisiert die künstlerische Kreativität von Menschen, die einem lange Zeit an den Rand der Gesellschaft verdrängten Bereich angehören.

Das sogenannte Präsidentenkloster wurde 1656 vom gottorfischen Kanzler und späteren Regierungspräsidenten Joh. Adolf Kielmann von Kielmannseck als Armenstift errichtet. Die zwölf Kammern des Gebäudes waren für fünf Frauen und fünf Männer sowie zwei pflegebedürftige Bedienstete der Familie Kielmann bestimmt. 1932 übernahm die Stadt Schleswig das Stift und ließ das bisher kaum veränderte Gebäude modernisieren.

Im Ostflügel des Präsidentenklosters richtete der Kreisverband der vertriebenen Deutschen 1975 ein Ostdeutsches Heimatmuseum ein. Im Westteil des Gebäudes, in den wiederhergestellten Räumen des Armenstifts einschließlich der sehenswerten Kapelle, entstand 1995 als Dependance des Stadtmuseums das Museum für Outsiderkunst.

Aktuell: „Ich bin einzigartig – genau wie Du!“

Bild: Nele Lampe
Bild: Nele Lampe

Am 7. Oktober wird die Wanderausstellung „Ich bin einzigartig – genau wie Du!“ im Museum für Outsiderkunst eröffnet.

Bereits zum sechsten Mal hat die AMEOS Gruppe alle künstlerisch tätigen Patient*innen und Bewohner*innen ihrer psychiatrischen Einrichtungen zur Teilnahme am großen Kunstpreis 2021 aufgerufen. Erstmalig unter einem Motto: Ich bin einzigartig – genau wie Du!

Aus über 120 Werke aus ganz Deutschland wurden 65 Werke ausgewählt und im März und April in einer vielfältigen und beeindruckenden Ausstellung sowohl im Hans-Ralfs-Haus auf dem AMEOS Areal in Neustadt als auch online präsentiert.

Die Werke zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich und facettenreich das Motto aufgenommen und künstlerisch umgesetzt wurde. Oftmals sind sie Ausdruck individueller Erlebnisse und tiefempfundener Erfahrungen. Viele Bilder des diesjährigen AMEOS Kunstpreises sind emotional stark berührend und weisen in ihrer Mannigfaltigkeit erstaunlicherweise nicht nur auf Ausgrenzung und Abwertung hin, sondern vor allem auf Individualität, Vielfältigkeit, Zuversicht und Hoffnung.

Im Laufe der Ausstellung hatte eine 5-köpfige Jury aus dem Kunst- und Kulturbereich drei Preisträger*innen ermitteln. Die diesjährige Jury bestand aus:

  • Martina Feldmann, Künstlerin und Kostümbildnerin
  • Elmar Gehlen, Künstler, Schauspieler, Bühnenbildner und Regisseur
  • Barbara Leonhard, Kuratorin des Museum für Outsiderkunst Schleswig, einer Dependance des Stadtmuseums Schleswig in Zusammenarbeit mit der Hesterberg und Stadtfeld gGmbH
  • Saskia De Kleijn, freischaffende Künstlerin
  • Peter Fischer, Vorsitzender des Kunstvereins DefactoArt e.V. in Lübeck

Aber auch die Besucher*innen der Ausstellung hatten wieder Gelegenheit, ihren ganz persönlichen Favoriten zu wählen und auf diese Weise den begehrten AMEOS Publikumspreis zu küren.

Im Anschluss an die Ausstellung ging ein Großteil der Werke auf Wanderschaft und wurde in Lübeck und Ueckermünde gezeigt, nun wird die Ausstellung im Museum für Outsiderkunst präsentiert.

Der AMEOS Kunstpreis hat die Intention, den häufig verzerrten Blick auf Menschen mit Psychiatrieerfahrung positiv zu verändern. Durch ihn möchten wir einerseits Haltung gegenüber diskriminierenden Ansichten zeigen und anderseits aktiv eine Diskussion zu Fragen der gesellschaftlichen Vielfalt anstoßen.

Die Eröffnung findet um 19:00 Uhr unter den vorgeschriebenen Hygienebedingungen statt, das heißt: Anmeldung bis zum 5.10. unter 04621 5300100 oder k [PUNKT] holmer [AT] diakonie-kropp [PUNKT] de Es findet kein Catering statt und Eröffnungsbesucher müssen getestet, geimpft oder genesen sein. Die Ausstellung geht bis zum 4.Februar 2022

Weitere Information erhalten Sie bei:
Anke Kessenich, Hans-Ralfs-Haus für Kunst und Kultur,
AMEOS Einrichtungen, Wiesenhof, 23730 Neustadt Tel. 04561 611-4425, Fax 04561 611-4830 E-Mail: kunst [AT] ameos [PUNKT] de

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Öffnungszeiten

Das Museum ist eine Dependance des Stadtmuseums, in Zusammenarbeit mit der Hesterberg & Stadtfeld gGmbH. Es befindet sich im Stadtweg 57 (Präsidentenkloster)

Telefon: 04621 850839

Öffnungszeiten: Mi–Fr 14:30–17:30 Uhr, Führungen sind auch an anderen Tagen möglich.

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