Stadtmuseum Schleswig

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir präsentieren ab dem 17. Dezember in der großen Halle die Ausstellung MONO NO AWARE. Die Poesie des Augenblicks mit Fotografien von Uwe Langmann. Parallel zeigen wir noch bis Ende Februar 2022 im Palais die Ausstellung SPUREN UND TRANSFORMATIONEN. Fotografien von Gisela Floto.

Aufgrund der aktuellen Landesverordnung dürfen nur nachweislich vollständig geimpfte oder genesene Personen unser Museum und Café besuchen. Wir empfehlen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, vor allem wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Zur Zeit finden im 2. Obergeschoss der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Palais Umbaumaßnahmen statt, so dass die Ausstellung in diesem Bereich für Gäste leider nicht zugänglich ist.

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, so dass Sie Ihren Aufenthalt unbeschwert genießen können.

Das Schleswiger Zimmer

Die Geschichte des Stadtmuseums reicht bis in das Jahr 1879 zurück. Auf Initiative des Historikers Michelsen gründeten damals Schleswiger Bürger den „Verein für Sammlung und Konservierung vaterländischer Altertümer in der Stadt Schleswig“. 1903 errichtete der Verein im Haus Gallberg 3 in der Altstadt ein „Altertumsmuseum“, das als direkter Vorgänger des Stadtmuseums anzusehen ist. Den Kern der Schausammlung bildete das „Schleswiger Zimmer aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts“, wie es damals genannt wurde. Dabei handelte es sich um eine Reihe von Einrichtungsgegenständen verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Stile. Ziel der Präsentation war es, „das Wohnzimmer eines wohlhabenden Schleswiger Bürgers oder Hofbeamten zur Anschauung zu bringen.“ Im Zusammenhang mit dem Neuaufbau des Museums als „Schleswig-Haithabu-Museum“ im Günderothschen Hof (seit 1932) und in den Wirren des Zweiten Weltkrieges gingen große Teile der Bestände des Altertumsmuseums verloren, darunter auch Einrichtungsgegenstände des Schleswiger Zimmers.

In der jetzigen Präsentation stehen Objekte aus den Stilepochen Empire (Sofa) und Biedermeier (Sitzgruppe, Sekretär, Spieltisch, Spiegel, Giraffenflügel und Kleid) im Mittelpunkt. Der Leuchter stammt aus Goethes Wohnhaus in Weimar. Die Stuckdecke (frühes 18. Jahrhundert) befand sich ursprünglich im Haus Pastorenstraße 1. Die Tapete wurde nach einer Motivvorlage aus dem Empire nachgedruckt. Das Zimmer ist mit folgenden Gemälden ausgestattet (im Uhrzeigersinn):

  • „Jagdgelände bei Schloß Gottorf“, um 1750
  • „Mädchen im Biedermeierkleid“ von W. Juncker, ca. 1850
  • „Porträt eines vornehmen Herrn“, spätes 18. Jahrhundert
  • „Meine Mutter“ von Friederike Westphal, 1865

Newsletter Anmeldung

Hier klicken!

Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Wir nutzen Kulturkurier als Newsletter-Tool. Hier geht es zur Datenschutzerklärung von Kulturkurier: https://kulturkurier.info/datenschutz

Freiwilligendienst Kultur (FSJ) im Stadtmuseum

Auch im Jahr 2022/2023 bietet das Stadtmuseum Schleswig wieder einen Platz für ein FSJ Kultur an. Die Anmeldephase startet am 15. Januar 2022 auf der Seite der Freiwilligendienste Kultur und Bildung https://freiwilligendienste-kultur-bildung.de/. Wer Fragen bezüglich des FSJ Platzes bei uns im Stadtmuseum hat, der kann sich gerne bei unserer aktuellen FSJlerin Isabel unter der E-Mail-Adresse i [PUNKT] scheunert [AT] schleswig [PUNKT] de melden.

Termine und Führungen

  • Sonntagsführung 23. Januar 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

  • Sonntagsführung 20. Februar 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

  • Sonntagsführung 13. März 2022, 11:00 bis 12:00 Uhr

    Führung durch die Ausstellung von Uwe Langmann: "Mono no Aware - Die Poesie des Augenblicks" mit Angeline Schube-Focke Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt Anmeldung telefonisch (04621 936820) oder per E-Mail

Wir nutzen auf unserer Website nur Cookies, die essenziell für den Betrieb der Seite sind. Wir nutzen keine Tracking- oder Marketing-Cookies. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.